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Atemtherapie in Erlangen

Atemtherapie in ErlangenDie Reflektorische Atemtherapie in Erlangen (nach Dr. J. L. Schmitt) verändern die Atmung durch manuelle Druck-, Schmerz-, und Dehnungsreize in Haut und Muskulatur: Es wird direkt auf den Atemrhythmus eingewirkt und die Atembewegungen aktiviert.

Wärmeanwendungen, manuellen Maßnahmen und spezielle Bewegungen bewirken eine Optimierung der Atemvorgänge und damit auch eine Verbesserung der Beweglichkeit des Körpers.

Genießen Sie spürbare Erleichterung und ein gesteigertes Wohlbefinden!


Wann wird die Reflektorische Atemtherapie in Erlangen verwendet:

– Bei krankhaften Veränderungen der Atmung: Sowohl obstruktiven (atmen gegen Widerstand, wie zum Beispiel bei Bronchitis, Asthma bronchiale oder Cystischer Fibrose), als auch restriktiven (das Lungen­potential ist vermindert, wie zum Beispiel bei einer Skoliose oder Morbus Bechterew, Trichterbrust, Pleuraverschwartungen, starken Muskelverspannungen) Lungenerkrankungen.
– Bei akuten Lungenerkrankungen wie Pneumonie (Lungenentzündung) oder Tuberkulose
– Bei Post-Covid– Syndrom, Long- Covid– Syndrom mit Beschwerden wie Husten, Kurzatmigkeit mit und ohne Belastung, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Schmerz-, Enge- und Druckgefühl im Brustkorb.

– Bei Depression, Posttraumatischen Belastungsstörungen, Angststörungen
– Reflektorisch über das Vegetative Nervensystem sind somatoform autonome Funktionsstörungen gut behandelbar. Dies sind Erkrankungen, die man früher z.B. mit “nervösem Magen”, “Herzneurose”, Reizdarm… bezeichnete. So können sich “psychische” Blockaden der Atmung, des Verdauungstrakt, Herzbeschwerden oder nervösen Störungen der Blase lösen.
-Bei Störungen des Bewegungsapparates, besonders an der Wirbelsäule, degenerativen und rheumatischen Erkrankungen wie Morbus Scheuermann, Lumbalgien und Ischialgien.

Bei meinen Behandlungen beziehe ich auch andere Verfahren mit ein:
Die Funktionelle Entspannung, die Feldenkrais- Methode und meine Erfahrung mit der Beckenbodengymnastik.
So kann ich, je nach Schwerpunkt, mehr die Entspannung betonen, oder mehr die Beweglichkeit und das Koordinieren der verschiedenen Diaphragmen (= Scheidewände: Für den Beckenboden = diaphragma pelvis, Zwerchfell = diaphragma pulmonale). Diese 
Trennwände agieren miteinander verbunden mit einigen weiteren z. B. der Stimme oder dem Mundboden.

Ein kleiner Ausflug:
Gerade bei der Atmung trifft interessanterweise Muskulatur zusammen, die einerseits von vegetativen als auch andererseits von willkürlichen Nerven versorgt wird: Ja, ist miteinander verwoben! Das heißt, im gleichen Organ geschieht autonome und willentliche Steuerung nebeneinander. Hier sind Orte an denen ich Einfluss auf unwillkürliche Vorgänge im Körper nehmen kann.
Wir benutzen dies intuitiv z.B. wenn wir jemanden trösten oder beruhigen wollen: “Ja…, ist ja gut…..usw.” Der Tonfall zeigt den “Weg” nach innen. Loslassen nach innen löst Spannung und befreit die Diaphragmen von z.B. der Verkrampfung des Weinens, um im obigen Beispiel zu bleiben.
“Ein Schwingen wird wieder möglich und Aufatmen kann kommen. Im Hebräischen heißt jemanden trösten, jemanden zum Aufatmen, zum weit werden bringen.” (siehe Marianne Fuchs Funktionelle Entspannung” – ein psychosomatisches Therapieverfahren, S.147ff im Buch “Zur Psychosomatik von Herz- Kreislauf- Erkrankungen“, Hrg. K. Köhle)

Viele Informationen und Broschüren zum kostenlosen Download finden Sie auf den Seiten “Leichter Atmen oder AG Lungensport e.V.
Ein sehr informatives Buch für verschiedene Atemwegserkrankungen: “Training bei COPD” von Dr. med. Oliver Göhl, ISBN 978-3-98-167149-0
Ein sehr informativer Ratgeber rund um Folgen von Covid und Tipps zur Rehabilitation finden Sie auf den Seiten des schweizerischen Long- Covid- Networks